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SolnetBWII Projekt-Flyer

Solare Wärmenetze für Baden-Württemberg SolnetBW ........................................................................... www.solnetbw.de ................................................................ Gefördert durch: ................................................................ LANDESZIEL SONNENENERGIE-DÖRFER Das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept (IEKK) der Landesregierung Baden-Württemberg räumt der Solarthermie und speziell den solaren Wärmenetzen einen hohen Stellenwert ein. So ist ein Ziel des Landes, sogenannte ‘Sonnenenergie-Dörfer‘ zu fördern. Wärmenetze‘ nicht nur kommunale Wärmekonzepte und regionale Beratungswerden ergänzend zur Bundesförderung vom Land bezuschusst. Informationen zum Förderprogramm unter www.um.baden-wuerttemberg.de. Weitere Beratung bietet hierzu das Landeskompetenzzentrum Wärmenetze unter www.energiekompetenz-bw.de/waermenetze. ................ www.solnetbw.de .............................. UNSERE LEISTUNGEN Unterstützung von Kommunen, Wärmeversorgern, Energiegenossenschaften und lokalen Energieinitiativen aus Baden-Württemberg. Als Partner von SolnetBW II bieten wir Ihnen Informations- und Beratungsleistungen an. Durch unsere interdisziplinären Kompetenzen können wir Sie in folgenden Bereichen beraten bzw. Ihr Projekt entwickeln und begleiten – übrigens gerne in Kooperation mit Ihren Projektpartnern vor Ort: Übergeordnete Strategieentwicklung und Wärmeplanung Projektentwicklung, Analyse der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit Organisatorische Aspekte sowie Rechts- und Verwaltungsfragen Energiegenossenschaften Vermittlung kompetenter Planer und Anbieter www.solnetbw.de. ................ www.solnetbw.de ........................................................................................................................ Vorteile solarer Wärmenetze SOLARTHERMIE GROß GEDACHT SOLARE WÄRMENETZE IN BADEN-WÜRTTEMBERG Solarthermische Großanlagen, die in Wärmenetze eingebunden sind, tragen zur Wärmeversorgung von Quartieren, Dörfern oder Städten bei. Je nach Größe des gesamten Systems wird häug zwischen solarer Nah- und Fernwärme unterschieden. Die erforderlichen großen Kollektorfelder werden auf Freiächen installiert oder in Gebäudedächer integriert. Es kommen dabei Hochtemperatur- Flachkollektoren oder Vakuumröhrenkollektoren zum Einsatz. Dänemark ist Vorreiter bei dieser Technik. Dort sind solche Anlagen mit einer Leistung bis zu 100 Megawatt und Kollektorächen von jeweils 10.000, 50.000 und sogar über 100.000 Quadratmetern bereits vielerorts in Betrieb und liefern emissionsfreie Wärme für die kommunale Versorgung zu konkurrenzfähigen Kosten. Auch in Deutschland und anderen Ländern entstehen derzeit neue Anlagen. Emissionsfrei – Null Emissionen und 100 % erneuerbare Energien ergeben Nachhaltigkeit in der Wärmeversorgung Ausgereift und marktverfügbar – Know-how und Technologie aus Baden- Württemberg Technologieoen und zukunftsfähig – Solare Wärmenetze für Dörfer, Quartiere und Städte Lokale Wertschöpfung – Die Sonne schickt keine Rechnung und der Gewinn bleibt vor Ort Kostenstabil – Die Wärmegestehungskosten sind konkurrenzfähig, stabil und ab dem ersten Betriebstag für die nächsten 25 Jahre bekannt Überall verfügbar – Solarenergie ist unbegrenzt und praktisch überall in Europa nutzbar in Betrieb derzeit insgesamt ca. 23.670 m² in Planung/Realisierung derzeit insgesamt ca. 5.200 m² in Vorbereitung derzeit insgesamt ca. 30.400 m² Crailsheim 7.300 m² Neckarsulm 5.670 m² Friedrichshafen 4.050 m² Stuttgart Burgholzhof 1.630 m² Eggenstein 1.600 m² Esslingen 1.330 m² Büsingen 1.090 m² Stuttgart Brenzstraße 1.000 m² Freiburg-Gutleutmatten 2.000 m² in Vorbereitung 6 Anlagen mit ca. 30.400 m² Randegg 2.000 m² Radolfzell-Liggeringen 1.200 m² Die Karte zeigt solare Wärmenetze in Baden-Württemberg, die in Betrieb, in Realisierung und in Vorbereitung sind. Im Vergleich dazu benden sich bundesweit aktuell solare Wärmenetze mit einer Kollektoräche von insgesamt ca. 50.200 m² in Betrieb. Stand: Sept. 2017, Quelle: Solites ........................................................................................................................ www.solnetbw.de ................................................................ FLÄCHENFINDUNG IM FOKUS Kriterien für ein Flächenscreening Folgende Schritte haben sich bewährt: Bereits zu Projektbeginn ein systematisches Flächenscreening anhand energiewirtschaftlicher, politischer sowie rechtlicher Kriterien durchführen Eine frühzeitige Beteiligung von Behörden, Bürgern und weiteren Akteuren Die Entwicklung eines ökologischen Nutzungskonzepts für die Flächen, auf denen die Solarkollektoren errichtet werden Mehrfachnutzung von Flächen – Multicodierung MODELLREGIONEN UND MODELLKOMMUNEN IN BADEN-WÜRTTEMBERG Im Rahmen des Vorhabens SolnetBW II soll durch die Begleitung und Entwicklung der Modellregionen Neckar-Alb und Oberschwaben sowie weiterer Modellkommunen Transformationswissen hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft und Gesellschaft erarbeitet werden. Das heißt gemeinsam mit den lokalen Akteuren vor Ort und deren Know-how werden innovative Lösungsansätze für die Wärmewende entwickelt. Themenschwerpunkte des Vorhabens: Abbau von Hemmnissen zur Flächenverfügbarkeit für solarthermische Großanlagen Findung praktischer Lösungsansätze für Umsetzungsprobleme von solaren Wärmenetzsystemen mit Wärmespeichern als Voraussetzung für die Sektorkopplung Energiewirtschaftliche Systembetrachtung Anbahnung und Ausbau von Wärmenetzen als Voraussetzung für die Einbindung großer solarthermischer Anlagen Darüber hinaus Aufbau eines Schulungsangebots für Planer in Kooperation mit der Ingenieurkammer Baden-Württemberg Kommunikation vor Ort Flächenndung mittels Screening Recht Vorzugsflächen Politik Energiewirtschaft Wärmedichten/Abnehmer Entfernung zum Wärmenetz Geographische Lage Geeigneter Ort der Einbindung Integration in bestehende Planungen prüfen Kompensation Verfahren Anwohner, Gewerbe, Wohnungsbau, Naturschutz, Landwirtschaft, Flächenkonkurrenzen Konfliktpunkte Eigentum Raumordnung Bauleitplanung Fachplanung, z.B. Schutzgebiete Fachrecht, z.B. Artenschutz Konversionsächen Deponien und Halden Entlang von Verkehrswegen Intensiv bewirtschaftete Ackerächen Große Infrastrukturen Multicodierung ........................................................................... DAS VORHABEN SOLNETBW II Steinbeis Forschungsinstitut für solare und zukunftsfähige thermische Energiesysteme (Koordination) Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart AGFW-Projektgesellschaft für Rationalisierung, Information und Standardisierung mbH HIR Hamburg Institut Research gGmbH www.solnetbw.de und www.solare-fernwaerme.de Oliver Miedaner, Solites, www.solites.de Kontakt-E-Mail: info@solites.de Gefördert mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg durch den beim Karlsruher Institut für Technologie eingerichteten Projektträger. Die alleinige Verantwortung für den Inhalt dieser Publikation liegt bei den AutorInnen. Sie gibt nicht unbedingt die Meinung des Fördermittelgebers wieder. Weder der Fördermittelgeber noch die AutorInnen übernehmen Verantwortung für jegliche Verwendung der darin enthaltenen Informationen. Version Januar 2018 Das Vorhaben wird bearbeitet in Kooperation mit: Regionalverband Neckar-Alb Ingenieurkammer Baden-Württemberg Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE) gGmbH Internet: Kontakt: SolnetBW II wird im Rahmen des Programms Trafo BW durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft gefördert. Die Projektpartner sind: Gefördert durch: Energieagentur Ravensburg gGmbH Energieagentur Main-Tauber-Kreis GmbH KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH

2022-07-14T15:54:36+02:00Montag, 1. Januar, 2018|

SDHp2m Broschüre

www.solar-district-heating.eu Gefördert durch Im Zuge der Energiewende unterliegt auch der Wärmesektor einem Wandel, wobei die Wärmeversorgung durch Wärmenetze und der Einsatz solarthermischer Anlagen eine entscheidende Rolle spielen werden. Wärmenetze bieten eine gute Möglichkeit, um die Energieeffizienz in städtischen Gebieten zu steigern und regenerative Energien in die Wärmeversorgung einzubinden. Solarthermie ist emissionsfrei, vollständig erneuerbar, in ganz Europa verfügbar und langfristig kostenstabil. Solare Wärmenetze – im Englischen Solar District Heating (SDH) – sind eine bewährte und zuverlässige Technologie. Betreiber und Industrieexperten haben über 20 Jahre lang Erfahrungen bezüglich Entwicklung, Betrieb und Wartung von solaren Wärmenetzen gesammelt. In den letzten zehn Jahren ist das Interesse an einem wirtschaftlichen Einsatz von solaren Wärmenetzen gewachsen. Bis heute wurden in Europa bereits 300 Kollektorfelder mit jeweils über 350 kW thermischer Leistung in Betrieb genommen, insgesamt beträgt die installierte thermische Leistung 1.100 MW. Der Markt für Solarthermie erlebte in den letzten Jahren einen Boom in Dänemark, wächst aber auch in Österreich, Deutschland und Schweden stetig. In den letzten fünf Jahren betrug das jährliche Marktwachstum mehr als 35%. Weitere europäische Länder folgen diesem Trend. Schlüsselfaktoren für den Erfolg solarer Wärmenetze sind neben einem günstigen Marktumfeld auch effektive Unterstützungsmaßnahmen. Innerhalb des Projektes SDHp2m, das durch das Programm Horizon 2020 der EU gefördert wird, erarbeiten Landesregierungen in Deutschland und Europa gemeinsam mit führenden Expertinnen und Experten aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie regulatorische und marktunterstützende Maßnahmen für solare Wärmenetze. Die entwickelten Maßnahmen werden in dieser Veröffentlichung beschrieben. Sie können und sollen als Vorbild für Initiativen in anderen europäischen Ländern dienen. Solare Wärmenetze – ein wichtiger Baustein für die Energiewende in Europa Die Vielseitigkeit und Vielfalt solarer Wärmenetze Stadtquartiere Lokale Wärmenetze sind eine gute Option für die Wärmeversorgung von Stadtgebieten, sowohl bei Neubau- als auch bei Sanierungsgebieten. Der solare Anteil beträgt bis zu 20% der Gesamtwärmeversorgung und kann durch die Einbindung von saisonalen Wärmespeichern auf 50% erhöht werden. In Crailsheim wird das Gebiet Hirtenwiesen II seit 2012 durch 7.500 m² Kollektoren und Erdsondenwärmespeicher zu 50% mit Solarwärme versorgt. Solare Wärmenetze können nicht nur kleine Gemeinden sondern auch ganze Städte mit Wärme versorgen – dies gilt sowohl für Neubauten, als auch für den Gebäudebestand. Ländliche Regionen Die Versorgung von kleineren Städten und Gemeinden in ländlichen Regionen mittels Wärmenetz ermöglicht einen raschen Übergang zur Nutzung lokaler regenerativer Energiequellen. In Büsingen erzeugen im Sommer Solarkollektoren mit einer Kollektorfläche von 1.090 m2 genug Wärme für 100 Gebäude und vermeiden somit einen unwirtschaftlichen Teillastbetrieb der Biomasseheizkessel. Das Wärmenetz ist seit 2013 in Betrieb. Urbane Regionen und Städte In den großen Fernwärmeversorgungsnetzen von Städten kommt häufig noch fossile Kraft-Wärme-Kopplung zum Einsatz. Sofern geeignete Flächen entwickelt werden können, ist die dezentrale Einbindung großflächiger Solaranlagen eine Möglichkeit, den Anteil an regenerativer Energie in diesen Wärmenetzen zu erhöhen. In Graz beispielsweise speist ein über 16.500 m2 großes Kollektorfeld erneuerbare Wärme in das städtische Fernwärmenetz ein. Innovative Wärmenetze mit Sektorkopplung Große Solarthermieanlagen können auch in Kombination mit anderen Technologien zur Wärmeerzeugung verwendet werden. Einige solcher innovativen Wärmenetze sind in Dänemark bereits in Betrieb. Das Wärmenetz in Gram hat eine 44.800 m2 große Solarthermieanlage, eine Wärmepumpe, gasbetriebene Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, Power-to-Heat und fossile Spitzenlastheizkessel. Zudem ist ein thermischer Speicher mit 122.000 m3 Volumen integriert, welcher einen flexiblen Einsatz der Erzeuger ermöglicht. Vallda Heberg, Schweden Büsingen, Deutschland Graz, Österreich Gram, Dänemark Die Landesregierungen sind die idealen Ansprechpartner bei der Unterstützung der Entwicklung von solaren und erneuerbaren Wärmenetzen. Meist verfügen sie über Kompetenzen und Möglichkeiten, welche den kleineren Gemeinden so nicht zur Verfügung stehen, und können den lokalen Markt direkt beeinflussen. Dies erleichtert die Zusammenarbeit und gewährleistet einen kohärenten politischen Rahmen. Die Landesregierungen der drei Fokusregionen Thüringen in Deutschland, Steiermark in Österreich und Auvergne-Rhône- Alpes in Frankreich sind Partner des Projektes SDHp2m. In sechs Nachfolger-Regionen aus Bulgarien, Deutschland, Italien, Polen und Schweden sind die Landesbehörden durch Teilnahmeerklärungen eingebunden und werden durch beratende Partner unterstützt. „Die Klimaschutzziele der EU erfordern eine konsequente Umstellung von fossilen hin zu regenerativen Energien. Solarenergie ist die eine regenerative Energiequelle, welche nahezu unerschöpflich zur Verfügung steht. Ihre Nutzung in solarthermischen Anlagen ist effizient und kann durch netzgebundene Wärmeversorgung große Verbreitung finden. Deshalb unterstützen wir als Landesregierung solare Wärmenetze, wo wir können.“ Die Steiermark – ein Spitzenreiter bei der Integration von Solarthermie in ländlichen und städtischen Wärmenetzen Einbindung Erneuerbarer in Wärmenetze und Flexibilisierung der Wärmeerzeugung In einigen europäischen Ländern führen sinkende und schwankende Strompreise zu geringeren Betriebszeiten der KWK-Anlagen, die meist die Hauptwärmeerzeuger in Fernwärmenetzen darstellen. Solarthermie kann Lücken in der Wärmeversorgung schließen und Wärmespeicher flexibilisieren das gesamte System. In dem Projekt Big Solar Graz soll bspw. Solarthermie 20% des Wärmebedarfs im Netz bereitstellen und die nachhaltige Wärmeerzeugung sichern. Anton Lang – Landerat der Steiermark für Umwelt und regenerative Energien Regionen stehen vor Herausforderungen bezüglich einer zukunftsfähigen Wärmeversorgung und Solarthermie bietet eine ideale Möglichkeit diesen zu begegnen. Gemeinsame Herausforderungen auf regionaler Ebene Verfügbare Flächen Auf einem Hektar Land produziert eine Solarthermieanlage bis zu 2 GWh Wärme pro Jahr. Somit ist dies die ertragreichste Möglichkeit, Landfläche zur Wärmegewinnung zu nutzen. Die Herausforderung – vor allem in städtischen Gebieten – liegt jedoch darin, diese Fläche in unmittelbarer Nähe zum Wärmenetz zu finden. In der Steiermark wurde ein Arbeitskreis gegründet, um Lösungen für diese Problematik zu entwickeln. Auch das Planungsamt hat das Thema aufgegriffen. In Hamburg wurde ein Handbuch für die Mehrfachnutzung von Flächen erstellt. Innovative Politik und Finanzierung Der Erfolg in Dänemark und Schweden zeigt, dass geeignete regulatorische Maßnahmen und Marktbedingungen sowie Finanzierungsmöglichkeiten die weiträumige Anwendung von netzgebundener regenerativer Wärme- und Kälteversorgung unterstützen können. Mit einer umfassenden Strategie, welche die Politik und deren Gesetze sowie Wirtschaft und Markt einbezieht, können förderliche Rahmenbedingungen für den Einsatz regenerativer Energien und insbesonder großflächiger Solarthermieanlagen in Wärmenetzen geschaffen werden. Erfolgsfaktoren sind: • Kohärente Politik für regenerative netzgebundene Wärme- und Kälteversorgung • Effiziente und effektive Regulierungen und Genehmigungsverfahren • Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten und geeignete Fördermaßnahmen • Innovative Geschäftsmodelle „Der Entwurf zum ersten Klimagesetz der neuen Bundesländer ist ein starkes Signal, welches die inhaltliche Ausrichtung der Thüringer Energieversorgung hin zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien wie der Solarthermie vorgibt. Im Rahmen einer breiten öffentlichen Diskussion wird derzeit zudem die Integrierte Energie- und Klimaschutzstrategie erarbeitet, welche konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der regionalen Klimaschutzziele zusammenstellt. Die Stärkung von Wärmenetzen mit erneuerbaren Energien wie der Solarthermie spielt dabei eine besondere Rolle.“ Regulatorische und marktunterstützende Maßnahmen Thüringens Anja Siegesmund – Umweltministerin in Thüringen Das Land Thüringen stellt regionalen Akteuren für die Planung und Umsetzung von Wärmeprojekten auch finanzielle und inhaltliche Unterstützung bereit: • Mit dem Green Invest Programm bietet das Land Thüringen finanzielle Zuschüsse für Beratungsdienstleistungen, Machbarkeitsstudien Demonstrationsvorhaben für Wärmenetze und regenerative Energien in Unternehmen an. • Die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur bietet Kommunen und anderen regionalen Akteuren wie z.B. Genossenschaften Unterstützung bei der Initiierung und Entwicklung von Projekten mit erneuerbaren Energien an. • Die Broschüre „Zukunft Sonne“ beinhaltet drei Fallstudien und einen Fragen-Antworten-Katalog, der mit regionalen Akteuren erstellt wurde. „In der Anfangsphase des Projektes haben wir die Anforderungen der Marktakteure an die Politik und Planung, Kommunikation, Technologie und die Kosten für solare Wärmenetze identifiziert. Um diesen gerecht zu werden, haben wir mit Unterstützung der Akteure einen Aktionsplan entworfen, der in Zusammenarbeit mit dem regionalen Amt für Energie und Umwelt und dem nationalen Solarenergieinstitut umgesetzt wird. Die aktuellen Fallstudien für drei Wärmenetze haben bereits großes Interesse hervorgerufen und führen möglicherweise zu Folgeprojekten. Durch dieses Projekt erwarten wir in Auvergne-Rhône-Alpes eine Zunahme an Wärmenetzen mit solarer Wärme.“ Auvergne-Rhône-Alpes: Wir kennen die Bedürfnisse unserer Marktakteure Eric Fournier – Vizepräsident für Umwelt, nachhaltige Entwicklung, Energie und Regionalparks in Auvergne-Rhône-Alpes Erfolgreiche Marktunterstützung Durch geeignete Unterstützungsmaßnahmen kann der Bogen zwischen Politik und Markt erfolgreich gespannt werden. Ziel muss sein, alle Interessensgruppen zusammenzubringen: zum einen regionale Behörden, Kommunen und Finanzinstitute und zum anderen Betreiber von Wärmenetzen, Ingenieurbüros, aber auch Energiegenossenschaften und Fachfirmen für Energiemanagement und Kundenbetreuung. Eine detaillierte Analyse des Marktes und die Ansprache und Unterstützung der Investoren sind geeignete Methoden, die Verbreitung von solaren Wärmenetzen in regionale Märkte voranzutreiben. • Besichtigung bestehender Anlagen: Nichts ist überzeugender als eine Führung durch eine bestehende Anlage und der direkte Austausch mit den Personen vor Ort. • Capacity Building: Workshops, Schulungen und Leitfäden bündeln die gesammelten Erfahrungen und stehen langfristig öffentlich zur Verfügung. • Machbarkeitsstudien: Die Analyse einer realen Situation ist ein wichtiges Hilfsmittel für die Implementierung dieser Technologie. Die Studien geben den Verantwortlichen Anhaltspunkte zur Planung und ermöglichen eine Bewertung der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit solarer Wärmenetze in einer Region. • Kommunikation: Der Kontakt zu den BürgerInnen und der Austausch mit Interessengruppen schafft eine öffentliche Akzeptanz für regenerative Wärmenetze und erhöht die Bürgerbeteiligung. Wie kann der Markt unterstützt werden Französische Gruppe besichtigt Büsingen Nutzen Sie die verfügbare Expertise Internationale Konferenz in Hamburg Auch wenn sich europaweit die lokalen Rahmenbedingungen unterscheiden, so stehen die Länder doch vor ähnlichen Aufgaben bei der Wärmewende. Die in intensiver Zusammenarbeit vieler europäischer Regionen entstandenen Ergebnisse stehen in einem Wissensportal unter www.solare-waermenetze.de zur Verfügung. Drei Leitfäden beantworten grundlegende Fragen: 1. Energiedörfer – Umsetzung von neuen solaren Wärmenetzen kombiniert mit Biomasse 2. Einbindung von Solarthermie in biomassebasierte Wärmenetze 3. Einbindung von Solarthermie in bestehende städtische Fernwärmesysteme Solar und Biomasse in Eibiswald, Österreich In Deutschland und Österreich wird die Entwicklung solarer Wärmenetze vielfältig unterstützt: • auf nationaler Ebene durch das Projekt Solnet 4.0 • in Baden-Württemberg durch das Projekt SolnetBW II • In Hamburg, Thüringen und der Steiermark durch das europäische Horizon 2020-Projekt SDHp2m Viele solare Wärmenetze in Deutschland und Österreich werden als Bioenergiedörfer realisiert. Eine wichtige Entwicklung war im Jahr 2016 auch die Umsetzung der Solarthermieanlage in Senftenberg, die aus rein wirtschaftlichem Interesse der Stadtwerke Senftenberg in das Fernwärmenetz integriert wurde. Was Sie auch vorhaben, die AnsprechpartnerInnen von AGFW, Hamburg Institut und Solites beraten gerne Ihr konkretes Projekt und informieren über weitere Initiativen (Kontakt: helpdesk@solare-waermenetze.de). www.solar-district-heating.eu Kontaktieren Sie uns und profitieren Sie von unserem starken nationalen und internationalen Netzwerk! Auf unserer Website finden Sie weitere hilfreiche Dokumente, Tools sowie aktuelle Informationen rund um das Themengebiet solare Wärmenetze. Mit unserer langjährigen Erfahrung können wir Sie bei Ihrem Projekt unterstützen! Besuchen Sie uns auf: www.solare-waermenetze.de Ihr Ansprechpartner: Impressum Herausgeber und Projektkoordinator: Solites - Steinbeis Forschungsinstitut für solare und zukunftsfähige thermische Energiesysteme Meitnerstr. 8, 70563 Stuttgart, Germany, info@solites.de, www.solites.de Mit Unterstützung der Projektpartner: Durchführende Landesregierungen: Beratende Partner: Unterstützung: Dieses Projekt wird durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union gefördert (Förderkennzeichen 691624) Die alleinige Verantwortung für den Inhalt dieser Publikation liegt bei den AutorInnen. Sie gibt nicht unbedingt die Meinung der Fördermittelgeber wieder. Weder die Fördermittelgeber noch die AutorInnen übernehmen Verantwortung für jegliche Verwendung der darin enthaltenen Informationen. Bilderrechte: Anton Lang: Siegfried Gallhofer, Anja Siegesmund: photograph-erfurt.de, Eric Fournier: Juan Robert, Région Auvergne Rhône-Alpes, Solites, Ritter XL Solar, Jan-Olof Dalenbäck, SOLID, Gram Fjernwärme, Guido Bröer (Solarthemen)

2022-07-14T16:19:58+02:00Montag, 1. Januar, 2018|

SolnetBW Projekt-Broschüre

SolnetBW SOLARE WÄRMENETZE FÜR BADEN-WÜRTTEMBERG www.solnetbw.de WÄRMENETZE UND SOLARTHERMIE – WICHTIGE BAUSTEINE FÜR DIE WÄRMEWENDE Solarthermische Großanlagen stellen in Verbindung mit Wärmenetzen für Baden-Württemberg eine aussichtsreiche Option dar. Hier ist bereits viel Pionierarbeit geleistet worden: Vier von elf bundesdeutschen Pilotanlagen zur solaren Nahwärmeversorgung mit saisonalem Wärmespeicher wurden in Baden-Württemberg errichtet – jeweils mit Unterstützung des Landes und des Bundes. Institute, Unternehmen und Betreiber aus Baden-Württemberg sind führende Know-how-Träger auf diesem Gebiet. Dies sind beste Voraussetzungen, um solare Wärmenetze jetzt in der Breite einzuführen. Denn die Technik ist mit den Erfahrungen aus 30 Jahren Entwicklung und Betrieb ausgereift. Und Solarthermie ist heute - nicht zuletzt dank der entsprechenden Förderung - eine wirtschaftliche Option. Für die Energiewende in Deutschland wird diese Option immer wichtiger werden - gerade auch in Baden-Württemberg. Denn das Land verfolgt bei der Energiewende ehrgeizige Ziele: Bis zum Jahr 2050 will es gegenüber 2010 50 % des Energieverbrauchs einsparen, 80 % der Energie aus erneuerbaren Quellen gewinnen und die energiebedingten Treibhausgasemissionen um 90 % senken. Dabei ist auch weiterhin eine sichere und wirtschaftliche Energieversorgung zu gewährleisten. Energiewende heißt auch - und vor allem - Wärmewende. In Baden-Württemberg wird annähernd so viel Energie für die Wärmebereitstellung verbraucht wie für Kraftstoff und Strom zusammen. In der richtigen Wärmeerzeugung und -versorgung steckt also ein enormes Potenzial. Das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept (IEKK) liefert konkrete Strategien und Maßnahmen für die Energiewende in Baden-Württemberg: Energieeffi ziente Wärmenetze spielen hierbei eine tragende Rolle. In zahlreichen Kommunen in Baden-Württemberg sind solche Wärmenetze bereits vorhanden. Sie sind fl exibel an zukünftige Erzeugungstechnologien anpassbar. Erneuerbare Wärme – wie Solarthermie, Erdwärme oder industrielle Abwärme – kann über sie in Quartieren, Gemeinden und urbane Zentren genutzt werden. Die Zeit ist reif für mehr solare Wärmenetze! 2 Das Vorhaben SolnetBW – Solare Wärmenetze für Baden-Württemberg Das Verbundvorhaben SolnetBW wird im Rahmen des Programms BWPLUS durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft gefördert. Ziel des Vorhabens ist die Marktbereitung und eine erhöhte Ausbaudynamik bei solaren Wärmenetzen in Baden-Württemberg. Um dieses zu erreichen, werden die bestehenden rechtlichen, politischen sowie technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen analysiert und darauf aufbauend Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Die Partner des Projekts SolnetBW stellen Informations- und Beratungsangebote für Kommunen, Wärmeversorger, Energiegenossenschaften und lokale Energieinitiativen zur Verfügung. Weitere Informationen zu SolnetBW fi nden Sie auf der Rückseite dieser Broschüre und unter www.solnetbw.de. SolnetBW 3 www.solnetbw.de Ausgereift und marktverfügbar – Know-how und Technologie aus Baden- Württemberg | Hierzu auf Seite 8 und 9 Bei Forschung, Entwicklung und Markt vorne dabei Technologieoffen und zukunftsfähig – Solare Wärmenetze für Dörfer, Quartiere und Städte | Hierzu auf Seite 10 und 11 Solarthermie in Wärmenetze integriert Lokale Wertschöpfung – Die Sonne schickt keine Rechnung und der Gewinn bleibt vor Ort | Hierzu auf Seite 12 bis 15 Projekte in Büsingen, Crailsheim, Wels und Braedstrup Kostenstabil – Die Wärmegestehungskosten sind konkurrenzfähig, stabil und ab dem ersten Betriebstag für die nächsten 25 Jahre bekannt | Hierzu auf Seite 16 und 17 Große Solarthermie rechnet sich Überall verfügbar - Solarenergie ist unbegrenzt und praktisch überall in Europa nutzbar | Hierzu auf Seite 18 und 19 Planung und Genehmigung – Flächenfi ndung im Fokus Emissionsfrei – Null Emissionen und 100 % erneuerbare Energien ergeben Nachhaltigkeit in der Wärmeversorgung | Hierzu auf Seite 6 und 7 Landesziel Sonnenenergie- Dörfer VORTEILE SOLARER WÄRMENETZE 4 SOLARTHERMIE GROß GEDACHT Solarthermische Großanlagen, die in Nah- oder Fernwärmenetze eingebunden sind, tragen zur zentralen Wärmeversorgung von Quartieren, Dörfern oder Städten bei. Je nach Größe des gesamten Systems wird häufi g zwischen solarer Nahwärme und solarer Fernwärme unterschieden. Die erforderlichen großen Kollektorfelder werden auf Freifl ächen installiert oder in Gebäudedächer integriert. Es kommen dabei Hochtemperatur-Flachkollektoren oder Vakuumröhrenkollektoren zum Einsatz. Dänemark ist Vorreiter bei dieser Technik. Dort kommen solche Anlagen mit einer Leistung bis zu 100 Megawatt und Kollektorfl ächen von jeweils 10.000, 50.000 und sogar über 100.000 Quadratmetern bereits vielerorts zum Einsatz und liefern emissionsfreie Wärme für die kommunale Versorgung zu konkurrenzfähigen Kosten. Auch in Deutschland und anderen Ländern entstehen derzeit neue Anlagen. Solare Wärmenetze für Energiedörfer Büsingen, Deutschland Solare Fernwärmesysteme mit gekoppelter Strom- und Wärmeerzeugung Gram, Dänemark 5 www.solnetbw.de LANDESZIEL SONNEN-ENERGIE-DÖRFER Das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept (IEKK) der Landesregierung Baden-Württemberg räumt der Solarthermie und speziell den solaren Wärmenetzen einen hohen Stellenwert ein. Auch im aktuellen Koalitionsvertrag der grün-schwarzen Landesregierung sind diese ein Thema. Dort ist neben der Unterstützung der großen Solarthermie auch das Ziel genannt, im Land ‘Sonnenenergie-Dörfer‘ zu fördern. Im Rahmen des Förderprogramms ‘Energieeffi ziente Wärmenetze‘ unterstützt das Land nicht nur kommunale Wärmekonzepte und regionale Beratungsinitiativen im Bereich energieeffi zienter Wärmenetze. Auch konkrete Investitionsprojekte werden ergänzend zur Bundesförderung vom Land bezuschusst. Informationen zum Förderprogramm unter www.um.baden-wuerttemberg.de. Weitere Beratung bietet hierzu das Landeskompetenzzentrum Wärmenetze unter www.energiekompetenz-bw.de/waermenetze. 6 Große Potenziale für Wärmenetze und Solarthermie in Baden-Württemberg Das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart (IER) sieht trotz des zurückgehenden Energiebedarfs im Gebäudebestand Wachstumspotenziale für die netzgebundene Wärmeversorgung in Baden-Württemberg. Prognostiziert wird, dass die Fernwärme im Jahr 2050 ca. 10 Terawattstunden pro Jahr zur Wärmeversorgung in Baden- Württemberg beiträgt, was einem Anteil von ca. 18 % am Wärmebedarf der Haushalte und des Sektors Gewerbe, Handel und Dienstleistungen entsprechen würde. Die Solarthermie hat hierbei laut Szenarien-Berechnungen das Potenzial zwischen 9 % und 25 % zur Fernwärmeversorgung beizutragen. Insgesamt wäre hierfür eine Kollektorfl äche von 3,5 Mio. m² bis 10,9 Mio. m² Flachkollektoren bzw. 2,1 Mio. m² bis 6,1 Mio. m² Vakuumröhrenkollektoren erforderlich. Es ergäben sich durchschnittliche Anlagengrößen zwischen 6.000 m² und 18.600 m² mit Flachkollektoren bzw. zwischen 4.300 m² und 12.800 m² bei der Verwendung von Vakuumröhrenkollektoren. 6.027 10.044 6.303 3.486 0 5 10 15 20 25 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 30.000 35.000 40.000 15 % Deckungsbeitrag 25 % Deckungsbeitrag 25 % bis 10.000 EW 15 % ab 10.000 EW Solarer Beitrag abhängig von Wärmeeinspeisung Anteil Solarwärme an der Fernwärmeversorgung [%] Fernwärmeabgabe an Endkunden [TJ] Fernwärmeabgabe an Endkunden Solarthermie FW Anteil Solar 7 www.solnetbw.de In Deutschland wurden bisher 24 solarthermische Großanlagen in Verbindung mit Wärmenetzen installiert. Rund zwei Drittel der gesamten Kollektorfl äche von 35.600 m² bzw. einer installierten thermischen Leistung von 25 Megawatt entfallen auf Baden-Württemberg. Bereits seit dem Jahr 1995 wurden vier von bundesweit elf Pilotanlagen zur solaren Nahwärmeversorgung mit saisonalem Wärmespeicher in Baden-Württemberg errichtet. Deutschlands bislang größte Solarthermieanlage mit einer Kollektorfl äche von 7.300 m² bzw. einer thermischen Nennleistung zur Wärmeerzeugung von 5,1 Megawatt wird in Crailsheim von den örtlichen Stadtwerken betrieben. Derzeit werden bundesweit neue Anlagen durch Stadtwerke, Energie-Kontraktoren und Bürgerenergiegenossenschaften realisiert. Aktuelle Planungen weisen darauf hin, dass sich der Bestand innerhalb der nächsten Jahre verdoppeln wird. Langjähriges Know-how und Technologie aus Baden-Württemberg können zum Erfolg dieses Marktaufschwungs beitragen. BEI FORSCHUNG, ENTWICKLUNG UND MARKT VORNE DABEI 8 Crailsheim 7.300 m² Neckarsulm 5.670 m² Friedrichshafen 4.050 m² Hamburg Bramfeld 1.400 m ² München 2.900 m² Augsburg 2.000 m² Stuttgart Burgholzhof 1.635 m² Eggenstein 1.600 m² Hannover Kronsberg 1.350 m² Hamburg Wilhelmsburg 1.348 m² Esslingen 1.330 m² Büsingen 1.090 m² Stuttgart Brenzstraße 1.000 m² Rostock Brinckmanshöhe 1.000 m² Jena-Pößneck 99 m² Hamburg Harburg 477 m² Rosenheim 493 m² Neuerkirch-Külz 1.400 m² Senftenberg 8.300 m² Düsseldorf 200 m² Freiburg-Gutleutmatten 2.000 m² Hamburg Mümmelmannsberg 2.000 m² Chemnitz 2.200 m² in Vorbereitung 9 Anlagen mit 35.900 m² Hennigsdorf Cohn'sches Viertel 854 m² in Betrieb derzeit insgesamt ca. 35.600 m² Quelle: Solites, Stand: Mai 2016 in Planung/Realisierung derzeit insgesamt ca. 16.100 m² in Vorbereitung derzeit insgesamt ca. 35.900 m² 9 www.solnetbw.de QUARTIER ENERGIEKOMMUNE STADT NETZGRÖßE SOLARTHERMIE IN WÄRMENETZE INTEGRIERT Wärmenetze sind ein wichtiger Pfad der Wärmewende. Sie dienen als Plattform für erneuerbare Energien und Effi zienztechnologien. So können neben der Solarthermie beispielsweise auch Biomasse und Geothermie eingebunden werden, genauso wie KWK-Anlagen, Industrieabwärme und Power-to-Heat aus erneuerbaren Energien. Große Wärmespeicher schaffen Flexibilität und Möglichkeiten zur Sektorkopplung. In das Wärmenetz eingebundene Solarthermieanlagen können dabei im Freiland aufgestellt oder in Gebäude integriert werden. Über die Jahre sind verschiedene Konzepte solarer Nah- und Fernwärmesysteme entstanden. Sie unterscheiden sich zum einen in der Größe des Wärmenetzes, in welches die solare Wärme eingespeist wird, zum anderen in Leistung und Auslegung der thermischen Solaranlage. Das dritte wesentliche Charakteristikum ist die Art der Einbindung der thermischen Solaranlage in das Wärmenetz: zentral oder dezentral. Größe des Wärmenetzes Die Bandbreite reicht hier von Nahwärmesystemen zur Versorgung mehrerer Gebäude über Systeme zur Versorgung von Neubaugebieten oder Bioenergiedörfern bis hin zur Einbindung in große städtische Fernwärmenetze. 10 Größe und Auslegung der thermischen Solaranlage Die Auslegung der Solaranlage richtet sich im Wesentlichen nach dem angestrebten solaren Deckungsanteil am jährlichen Gesamtwärmebedarf. So kann eine Solaranlage zur Vorwärmung mit einem Deckungsanteil von etwa 5 % genutzt werden. Eine Volldeckung durch die Solaranlage in den Sommermonaten wird typischerweise bei jährlichen Deckungsanteilen zwischen 10 und 20 % erreicht. Hohe Deckungsanteile von 20 bis über 50 % sind in Kombination mit Langzeitwärmespeichern möglich. Größe und Auslegung Die thermische Solaranlage wird zentral am Standort des Heiz(kraft)werks eingebunden, oftmals in Kombination mit einem großen saisonalen Wärmespeicher. Bei weiter entfernten Kollektorfeldern kann die Solarwärme über ein Solarnetz zur Heizzentrale gebracht werden, damit dort wiederum eine zentrale Einbindung in das Wärmenetz erfolgen kann. Diese Art der Einbindung ist weit verbreitet. Die thermische Solaranlage wird dezentral an einem geeigneten Ort in das Fernwärmenetz eingebunden. Die Solaranlage gibt ihre Wärme direkt an das Netz ab. Dies ist technisch anspruchsvoll und geschieht mit Hilfe einer Übergabestation. Dabei erfolgt die Einbindung in der Regel vom Rücklauf in den Vorlauf des Wärmenetzes unter Überwindung eines teilweise erheblichen Druckunterschiedes. Heizzentrale Wärmenetz Heizzentrale Wärmenetz Solare Einstrahlung Wärmebedarf ca. 50% ca. 10 - 20 % ca. 5 % Vorwärmung sommerliche Volldeckung mit saisonalem Wärmespeicher Wärme / Einstrahlung JAN FEB MÄRZ APR MAIJ UNI JULI AUG SEPT OKT NOV DEZ % 11 www.solnetbw.de Anlagensteckbriefe In unseren Anlagensteckbriefen fi nden Sie weitere interessante Hintergrundinformationen zu den hier vorgestellten und weiteren Projekten im In- und Ausland. Die Steckbriefe stehen unter www.solnetbw.de als Download zur Verfügung. ENERGIEKOMMUNE SOLARE WÄRMENETZE FÜR DÖRFER UND KLEINSTÄDTE ln Dänemark, Schweden, Österreich und Deutschland sind Fernwärmesysteme für die Wärmeversorgung kleiner Städte und Gemeinden in ländlichen Gebieten verbreitet. Ein wirtschaftlich interessantes Konzept für die Versorgung lokaler Netze mit erneuerbarer Wärme ist die Kombination von großfl ächigen Solaranlagen mit Biomasse-Heizwerken. Energiedorf Büsingen – Solarthermie im Sommer, Biomasse im Winter Energiedorf-Konzepte wie in Büsingen am Hochrhein zielen auf die grundlegende Umstellung der Wärmeversorgung einer ganzen Ortschaft auf regenerative Energien ab. Das Projekt in Büsingen wurde durch den regionalen Energieversorger Solarcomplex AG realisiert. Es umfasst ein neu verlegtes Wärmenetz samt Heizwerk mit Erzeugungsanlagen. In Büsingen liefern großfl ächige Vakuumröhrenkollektoren mit einer Fläche von 1.090 m² die gesamte Wärme, die im Sommer im Wärmenetz benötigt wird. Dadurch wird ein unwirtschaftlicher Teillastbetrieb der Biomasseheizkessel vermieden. Das im Jahr 2013 in Betrieb genommene Wärmenetz versorgt über 100 Gebäude mit Wärme aus regenerativen Energiequellen. Dieses Konzept ist zukunftweisend und auf neu entstehende Bioenergiedörfer übertragbar. 12 SOLARE NAHWÄRME ZUR QUARTIERSVERSORGUNG Nahwärmenetze sind eine nachhaltige Option für die Wärmeversorgung von Stadtgebieten, sowohl bei Neubau- als auch bei Sanierungsgebieten. Je nach Gebäudeart und Ausstattung können solche Netze mit niedrigen Temperaturen betrieben werden, was der Einbindung von Solarthermie entgegenkommt. Solare Nahwärme Crailsheim – Deutschlands größte Solarthermieanlage Ausgangspunkt war die Festlegung eines ehemaligen US-amerikanischen Militärgeländes als Sanierungsfl äche durch die Stadt Crailsheim. Ein Teil dieser Fläche wurde zum Wohn- und Mischgebiet ‘Hirtenwiesen II‘ entwickelt. Neben einem Gymnasium und einer Sporthalle sind dort auch Einfamilien- und Reihenhäuser gebaut worden. Zudem sind bestehende Kasernengebäude saniert und zu Mehrfamilienhäusern umgebaut worden. Sämtliche Gebäude werden über ein Nahwärmenetz der Stadtwerke Crailsheim mit Wärme zur Heizung und Trinkwarmwasserbereitung versorgt. In das Nahwärmenetz ist eine Kollektorfl äche von insgesamt 7.300 m² eingebunden. Ein Teil der Kollektoren ist in die Dachfl ächen der Gebäude integriert. Weitere Kollektoren sind auf einem Lärmschutzwall installiert. Diese sind mit einem 480 m³ großen Pufferspeicher und einem saisonalen Erdsonden-Wärmespeicher verbunden, der ein Volumen von 37.500 m³ hat. Im Sommer erwirtschaften die Kollektoren einen Überschuss an solarer Wärme. Dieser wird im Erdsonden- Wärmespeicher für die Nutzung im Herbst und Winter zwischengespeichert. Dadurch wird ein solarer Deckungsanteil von ca. 50 % am jährlichen Gesamtwärmebedarf erreicht. Weitere Informationen zur Anlage in Crailsheim, insbesondere zum integrierten ökologischen Konzept auf Seite 19. QUARTIER 13 www.solnetbw.de STADT SOLARE FERNWÄRME FÜR STÄDTE Große Fernwärmesysteme in Stadtgebieten werden meist mit Wärme aus großen Heizkraftwerken, Heizwerken oder industrieller Abwärme betrieben. Als Brennstoffe werden zumeist Erdgas, Kohle, Abfall oder Biomasse verwendet. Die dezentrale Einbindung großfl ächiger Solaranlagen ist eine Möglichkeit, den Anteil erneuerbarer Energiequellen in solchen Systemen zu erhöhen. Messecenter Wels in Österreich – Solaranlage zur Unterstützung der Fernwärme Die Stadt Wels hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden. So müssen beispielsweise alle städtischen Neubauten in Passivhausbauweise errichtet werden. Auch die neue Messehalle in Wels wurde in Passivhausbauweise gebaut. Zudem wurde eine große solarthermische Anlage auf dem Dach des Messecenters Wels bereits in der Planungsphase des Gebäudes vorgesehen. Im Mai 2011 ging dann die Solaranlage mit einer Größe von ca. 3.400 m² bzw. 2,4 Megawatt thermischer Leistung in Betrieb. Die Anlage ist dezentral in das Fernwärmenetz der Stadt Wels eingebunden. Dieses hat einen jährlichen Wärmebedarf von ungefähr 173 GWh, der im Wesentlichen durch ein Fernheizkraftwerk (Erdgas) und eine KWK-basierte Müllverbrennungsanlage gedeckt wird. Durch die Einbindung der Solaranlage kann bei geringen Lasten im Sommer der Solaranteil zeitweise über 50 % betragen und entsprechend viel konventionelle Fernwärmeerzeugung eingespart werden. 14 DER BLICK ÜBER DIE GRENZE: DÄNISCHE „SMART DISTRICT HEATING“–ANLAGEN In Wärmenetzen können solarthermische Großanlagen mit weiteren Technologien zur Stromund Wärmeerzeugung sowie mit großen Wärmespeichern kombiniert werden. In Dänemark sind mehrere solcher ‘Smart District Heating‘-Anlagen in Betrieb. Zentrales Element dieser Systeme ist ein großer Wärmespeicher, der von verschiedenen Erzeugern genutzt wird und der zur Flexibilisierung des Gesamtsystems beiträgt. So wird der Speicher bei guten Stromerlösen zur Optimierung des KWK-Betriebs genutzt. Bei niedrigen oder negativen Stromerlösen speisen Wärmepumpen oder Elektrodenkessel als Power-to-heat-Anwendungen Wärme in den Wärmespeicher ein. Solare Fernwärme Braedstrup – Solarthermie in Kombination mit KWK Eine dieser ‘Smart District Heating‘-Anlagen befi ndet sich im dänischen Braedstrup. Die Solaranlage wurde dort im Jahr 2007 installiert. Damals wurde erstmals eine wärmenetz-gebundene Solaranlage mit einer KWK-Anlage kombiniert. 2012 wurde das erfolgreiche Konzept um einen saisonalen Wärmespeicher und zusätzliche Kollektorfl ächen erweitert. Kollektorfläche Multifunktions- Wärmespeicher Wärmepumpe oder Elektrodenkessel KWK Pufferpeicher Verbraucher Strom Wärme 15 www.solnetbw.de SDH-Online-Rechner Erste überschlägige Anlagendimensionierungen für Ihre solare Nah- und Fernwärmeanlage können Sie selbst durchführen, indem Sie den kostenfreien SDH-Online- Rechner nutzen. Damit erhalten Sie ganz einfach erste Abschätzungen zu Ertrag und Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage. Das Online-Tool ist sehr nutzerfreundlich und basiert dennoch auf den Ergebnissen vieler dynamischer Simulationen. Weitere Informationen unter www.sdh-online.solites.de GROßE SOLARTHERMIE RECHNET SICH Die Wärmegestehungskosten bei Solarthermieanlagen hängen von zahlreichen Faktoren ab. Generell können bei größeren Anlagen Kosten für die Erzeugung der Wärme von 50 Euro pro Megawattstunde (€/MWh) erreicht werden, also 5 Cent pro Kilowattstunde. Hinzu kommt noch eine attraktive Förderung durch den Bund und das Land Baden-Württemberg, so dass Kosten um 30 €/MWh möglich sind. Die wesentlichen Voraussetzungen für günstige Wärmegestehungskosten sind eine ausreichende Anlagengröße (>1 MWth), eine einfache Anlagentechnik (z.B. Freilandaufstellung), moderate solare Deckungsanteile an der Gesamtwärmeerzeugung (

2022-07-14T16:03:50+02:00Mittwoch, 1. Juni, 2016|

SDHp2m Projekt-Flyer

www.solar-district-heating.eu/de SOLARE FERNWÄRME – ERNEUERBAR UND EMISSIONSFREI Gefördert durch: Vorteile von Solarthermie sind: Emissionsfrei Null Emissionen und 100 % erneuerbare Energie ergeben maximale Nachhaltigkeit in der Wärmeversorgung. Überall verfügbar Solarenergie ist unbegrenzt und praktisch überall in Europa nutzbar. Kostenstabil Die Wärmegestehungskosten sind stabil und ab dem ersten Betriebstag für die nächsten 25 Jahre bekannt. Solare Fernwärme Sowohl Fernwärme als auch Solarthermie spielen eine wichtige Rolle bei der Energiewende im Wärmebereich. Wärmenetze sind eine Schlüsseltechnologie zur Steigerung der Energieeffizienz in Städten und Quartieren. Sie sind eine wichtige Plattform, um den Anteil erneuerbarer Energien in der Wärmeversorgung zu erhöhen. Solare Nahwärme für Quartiere Nahwärmenetze sind eine aussichtsreiche Option für die Wärmeversorgung von Stadtgebieten, sowohl bei Neubau- als auch bei Sanierungsgebieten. Je nach Gebäudeart und Ausstattung können solche Netze mit niedrigen Temperaturen betrieben werden, was der Einbindung von Solarthermie dienlich ist. Der solare Anteil solcher Systeme beträgt bis zu 20 %. Durch die Einbindung von Saisonalspeichern kann sich der solare Anteil an der Gesamtwärmeversorgung bis auf 50 % erhöhen. Dieses 2013 erschlossene Wohngebiet wird zentral über ein Nahwärmesystem mit einem Biomasseheizwerk und 680 m² dachintegrierten Kollektoren versorgt. Alle Gebäude wurden nach hohen Energiestandards gebaut und haben einen sehr niedrigen spezifischen Wärmebedarf. Dennoch ist die zentrale Wärmeversorgung eine erfolgreiche Lösung und ermöglicht eine effiziente Nutzung von erneuerbare Energien. Vallda Heberg, Schweden Solare Wärmenetze für Energiedörfer Nahwärmesysteme für die Wärmeversorgung kleinerer Städte und Gemeinden in ländlichen Gebieten ermöglichen eine grundlegende Umstellung der Wärmeversorgung einer ganzen Ortschaft auf regenerative Energien. Ein wirtschaftlich interessantes Konzept für Wärmenetze in solchen Energiedörfern ist die Kombination aus großflächigen Solaranlagen und Biomasseheizwerken. Bei solchen Projekten ist die Einbindung der Bürger ein entscheidender Erfolgsfaktor. In Büsingen liefern großflächige Vakuumröhrenkollektoren mit einer Fläche von 1 090 m² die gesamte Wärme, die im Sommer im Wärmenetz benötigt wird, wodurch ein unwirtschaftlicher Teillastbetrieb der Biomasseheizkessel vermieden wird. Durch das im Jahr 2013 in Betrieb genommenen Wärmenetz werden über 100 Gebäude mit Wärme aus regenerativen Energiequellen versorgt. Dieses vorbildliche Konzept ist zukunftsweisend und auf neu entstehende Energiedörfer übertragbar. Büsingen, Deutschland In Graz speisen über 13 000 m² Kollektoren an drei Standorten direkt in das städtische Fernwärmenetz ein. Weitere 3 000 m² Kollektoren sind über Subnetze eingebunden. Die Kollektorfelder wurden entweder auf Gebäudedächern, auf Infrastrukturflächen oder als Freilandanlagen in und um die Stadt realisiert. Die Solarwärme reduziert den Anteil der Fernwärme aus Gaskesseln. Die Stadt Graz hat ambitionierte Pläne, den solaren Anteil der städtischen Fernwärmeversorgung auf circa 20 % zu steigern. Solare Fernwärme für Städte Große Fernwärmesysteme in Stadtgebieten werden meist mit Wärme aus großen Heizkraftwerken, Heizwerken oder industrieller Abwärme betrieben. Als Brennstoffe finden oft Erdgas, Kohle, Abfall oder Biomasse Verwendung. Die dezentrale Einbindung großflächiger Solaranlagen ist eine Möglichkeit, den Anteil erneuerbarer Energiequellen in solchen Systemen zu erhöhen. Graz, Österreich www.solar-district-heating.eu/de Die Erzeugungsanlagen des Fernwärmesystems von Gram kombinieren 44 800 m² Kollektoren, eine Wärmepumpe, ein Erdgas-BHKW, einen Elektrodenkessel und mehrere Heizkessel auf Basis fossiler Brennstoffe. Ein Erbecken-Wärmespeicher mit einem Volumen von 122 000 m³ ermöglicht den flexiblen Betrieb dieser Erzeuger. Diese Anlage wird seit 2015 betrieben, nachdem die existierende Kollektorfläche erweitert und mit dem Wärmespeicher ergänzt wurde. Solare Fernwärmesysteme mit gekoppelter Strom- und Wärmeerzeugung – "Smart District Heating" In solaren Fernwärmesystemen können die solarthermischen Großanlagen auch mit weiteren Technologien zur Strom- und Wärmeerzeugung sowie mit großen Wärmespeichern kombiniert werden. In Dänemark sind mehrere solche "Smart District Heating"-Anlagen in Betrieb. Zentrales Element solcher Systeme ist ein großvolumiger Wärmespeicher, der von den verschiedenen angeschlossenen Erzeugern genutzt wird und insbesondere in Bezug auf fluktuierende Stromerlöse zur Flexibilisierung des Gesamtsystems beiträgt. So wird der Speicher bei guten Stromerlösen zur Optimierung des KWK-Betriebs genutzt. Bei niedrigen oder negativen Stromerlösen speisen Wärmepumpen oder Elektrodenkessel als Power-to-heat-Anwendungen Wärme in den Wärmespeicher ein. Gram, Dänemark Markt Ende 2015 waren in Europa 252 Anlagen mit über 350 kWth Nennleistung in Betrieb. Die Technologie boomt in Dänemark und ein dynamisches Wachstum wird in anderen europäischen Ländern wie Schweden, Deutschland und Österreich beobachtet. Die europaweit installierte Leistung beträgt 550 MWth, bei einem jährlichen Zubau von derzeit über 30%. In den letzten Jahren schlossen sich weitere Länder dem Trend an und es entwickeln sich neue Märkte zum Beispiel in Italien und Frankreich. 5 11 SDHp2m…Verbindung von Politik und Markt Im Rahmen des Horizon 2020-Vorhabens SDHp2m arbeiten Landesbehörden und Experten zusammen, um regulatorische und marktunterstützende Maßnahmen für erneuerbare Wärmenetze zu entwickeln und zu implementieren. Im Vorhaben kooperieren 15 Partner aus 9 europäischen Regionen und 7 Ländern mit dem Ziel eine spürbare Marktentwicklung einzuleiten. Die regionalen Projektumsetzungen dienen als Blaupause zur Entwicklung von ähnlichen Initiativen für solare Wärmenetze in anderen Regionen in Deutschland und Europa. Für weitere Informationen besuchen Sie unser Internetportal oder nehmen Sie einfach direkt Kontakt mit uns auf. 2 Partner 15 Projektlaufzeit 01/2016 - 12/2018 3 Fokus-Regionen Steiermark (AT) Thüringen (DE) Auvergne-Rhône- Alpes (FR) 6 Nachfolger-Regionen Varna (BG) Veneto (IT) Valle d’Aosta (IT) Västra Götaland (SE) Mazowsze (PL) Hamburg (DE) 1 13 1 2 15 9 28 1 1 1 5 3 14 25 23 79 8 1 1 252 solarthermische Großanlagen zur Erzeugung von Wärme und Kälte mit über 500 m2 Kollektorfläche / 350 kWth Nennleistung. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und profitieren Sie von einem starken internationalen Netzwerk. Auf unserem Internetportal finden Sie interessante Dokumente und Werkzeuge sowie aktuelle Neuigkeiten. Mit langjähriger Erfahrung stehen wir Ihnen gerne unterstützend zur Verfügung! Impressum Herausgeber: Solites – Steinbeis Forschungsinstitut für solare und zukunftsfähige thermische Energiesysteme, Meitnerstr. 8, 70563 Stuttgart, Deutschland, info@solites.de, www.solites.de, mit Unterstützung der SDH-Projektpartner Bildquellen: Solites, Ritter XL Solar, Jan-Olof Dalenbäck, SOLID, Gram Fjernwärme, Guido Bröer (Solarthemen) Förderung: Dieses Projekt wird durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union gefördert (Förderkennzeichen 691624) Die alleinige Verantwortung für den Inhalt dieser Publikation liegt bei den AutorInnen. Sie gibt nicht unbedingt die Meinung der Fördermittelgeber wieder. Weder die Fördermittelgeber noch die AutorInnen übernehmen Verantwortung für jegliche Verwendung der darin enthaltenen Informationen. www.solar-district-heating.eu/de Deutsche Projektpartner: www.solar-district-heating.eu

2022-07-14T16:19:06+02:00Freitag, 1. Januar, 2016|

SDHplus Broschüre

SDHplus Broschüre [esc_html]Open preview[/esc_html]

2022-07-14T16:20:31+02:00Montag, 1. Juni, 2015|

SDHplus Projekt-Flyer

Kontakt: Dr. Heiko Huther h.huther@agfw.de www.agfw.de Thomas Pauschinger pauschinger@solites.de www.solites.de SDHplus wird gefördert durch: www.solar-district-heating.eu Solare SDHplus ist eine Kooperation von 18 Verbänden, Fernwärme Unternehmen und Institutionen aus den Bereichen Fernwärme und Solarthermie aus 13 Ländern Europas. Europäisches Partnerkonsortium Weitere Informationen www.solar-district-heating.eu Haftungsausschluss Die alleinige Verantwortung für den Inhalt dieser Publikation liegt bei den AutorInnen. Sie gibt nicht unbedingt die Meinung der Fördermittelgeber wieder. Weder die Fördermittelgeber noch die AutorInnen übernehmen Verantwortung für jegliche Verwendung der darin enthaltenen Informationen. Gefördert durch: www.solar-district-heating.eu Intelligent Energy Europe Programme of the European Union Intelligent Energy Europe Programme of the European Union

2022-07-14T16:18:14+02:00Montag, 1. Juni, 2015|
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